Schwelle
Eine Komposition, die aus Ruhe entsteht und durch einen notwendigen Bruch offen gehalten wird.
Ruhig. Klar. Unvorhersehbar.
Die Arbeiten entstehen nicht aus dem Abbild, sondern aus Beziehungen: zwischen Fläche, Farbe, Material und dem Moment, in dem Ordnung unterbrochen wird.
Eine Komposition, die aus Ruhe entsteht und durch einen notwendigen Bruch offen gehalten wird.
Schichten und Materialität werden nicht dekorativ eingesetzt, sondern als Träger von Spannung und Eigenleben.
Nicht das Motiv ist wesentlich, sondern das Verhältnis der Elemente zueinander.
Ich beginne nicht mit einem Bild, sondern mit einer Setzung. Fläche, Bewegung und Farbe treten in Beziehung und entwickeln im Prozess eine eigene Logik.
Mich interessiert nicht, was etwas ist, sondern wie es sich zueinander verhält. Schönheit entsteht dabei aus Klarheit und Komposition — und darf im richtigen Moment unterbrochen werden, damit sie lebendig bleibt.
Meine künstlerische Praxis arbeitet aus Bewegung heraus. Der Ausgangspunkt ist kein festes Bild, sondern eine erste Handlung, auf die reagiert wird. Jede Entscheidung entsteht aus dem, was bereits vorhanden ist.
Im Zentrum steht die Beziehung zwischen Fläche, Farbe und Geste. Klare Kompositionen werden aufgebaut, jedoch nicht stabilisiert, sondern bewusst verschoben. Eingriffe, Überlagerungen und Brüche halten das Bild offen.
Abstraktion dient hier nicht der Reduktion, sondern der Erweiterung. Sie schafft Raum, in dem sich Essenz über Verhältnis, Materialität und Komposition ausdrückt — statt über Abbild.
Für Atelierbesuche, Ausstellungsanfragen, verfügbare Arbeiten oder Preislisten freue ich mich über eine Nachricht.